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Das war Tag 1 der Massentests in Tirol: Reges Treiben, wenige Positive

Unaufgeregt sind gestern die Massentests in Innsbruck abgelaufen – abgesehen von den Problemen mit dem Datenverarbeitungssystem des Bundes. Nur wenige Menschen wurden positiv getestet.

Innsbruck – Absperrgitter und Einlasskontrolle, Fotografen und Journalisten sowie ein roter Teppich, der zum Eingang führt. Doch die „Stars“ des Tages sind keine Schauspieler, die einen Oscar abholen, sondern Tirolerinnen und Tiroler, die sich einen Nasenabstrich machen lassen wollen. Freitagvormittag, am ersten Tag der landesweiten Corona-Antigentests, ist das Drehbuch geschrieben und es herrscht reges Treiben vor der Innsbrucker Messehalle: Feuerwehrleute sorgen dafür, dass Abstände eingehalten, Masken getragen und die Schlangen vor den Anmeldeschaltern im Foyer nicht zu lang werden.

„Hier bitte die Hände desinfizieren und dann an der linken Seite zur Anmeldung“, begrüßt ein Feuerwehrmann die Ankömmlinge. Wenige Meter weiter lotst ein Kollege die zu Testenden weiter zu freien Anmeldestellen: „Sie können gerne weitergehen, da hinten ist alles frei.“ Bei der Aufnahme und dem Datenabgleich erfahren die Testwilligen dann, dass sie im Falle einer positiven Testung binnen 24 Stunden eine Mitteilung per Mail oder SMS bekommen. „Wenn Sie negativ sind, hören Sie nichts mehr von uns“, erklärt eine der Frauen einer älteren Dame, die sich trotzdem rückversichert: „Also ich muss mich dann auch nicht melden, oder?“ Nein, muss sie nicht.

Weiter geht es in die große Halle, wo die Teststraßen aufgebaut sind. Auch hier sorgt ein Ordnerdienst dafür, dass die zu Testenden rasch einer Station zugewiesen werden. Mittendrin im geordneten Kommen und Gehen ist der Regisseur des aktuellen Dreh- ortes, Innsbrucks Bürgermeister Georg Willi. Und dieser zeigt sich mit den Abläufen bis dahin sehr zufrieden. „Um halb 7 Uhr sind die ersten Frühaufsteher bereits da gewesen und angestanden. Da hat sich eine Schlange vor der Messehalle gebildet“, berichtet er. Diese habe sich dann aber mit dem Start der Tests ab 7 Uhr rasch aufgelöst. Jetzt laufe alles nach Plan – abgesehen von der technischen Panne beim System des Bundes zur Datenverarbeitung. „Das ist auch der Grund, warum wir nur die positiv Getesteten informieren können“, erklärt Willi.

Hauptrollen mit Abstrichen – im wörtlichen, nicht übertragenen Sinn – spielen die Testteams direkt an den Stationen. Hinter dem ersten Tisch sitzt ein junger Mann, unter dem blauen Schutzanzug schimmert das Militärgrün einer Uniform sowie eine rotweißrote Armbinde durch. Vor dem Tisch wartet ein Kollege von den Johannitern darauf, von einer Ordnerin in leuchtoranger Weste eine neue Testperson zugewiesen zu bekommen. „Die Zusammenarbeit zwischen den Organisationen funktioniert sehr gut“, meint er und wendet sich dann einer Dame zu, die mit dem Anmelde-Schreiben in der Hand auf den Sessel zusteuert. „Nehmen Sie blutverdünnende Mittel?“, will er nach der Begrüßung wissen. Nein? Dann kann es losgehen. Nach einer kurzen Erklärung zum Prozedere nimmt er den Nasenabstrich. „Das war’s auch schon.“

Der Antigentest wird anschließend samt dazugehörigem Schreiben und Strichcode auf einem Tisch hinter der Abnahmestation aufgelegt. Hier haben die eingeteilten Ärzte einen kritischen Blick darauf, ob neben dem Kontrollstreifen ein zweiter Strich erscheint und der Test damit positiv ist. „Alle negativ, hier haben wir erst ein oder zwei positive gehabt“, sagt der für den Bereich verantwortliche Mediziner Sebastian Huber. Er sei vom Land angeschrieben worden und habe sich daraufhin bereit erklärt, mitzuhelfen. „Ich sehe das als einen solidarischen Beitrag“, erklärt der praktische Arzt aus Innsbruck. Ein Wermutstropfen bei der Testaktion sei, dass die Ergebnisse nicht zu hundert Prozent repräsentativ seien, weil nur jene mitmachen würden, die Corona ernst nehmen und nicht als harmlose Grippe abtun. „Die Aluhut-Träger bleiben heute nämlich sicher zu Hause.“ Ein Ruf von der Teststation: Eine Dame hat angegeben, dass sie Blutverdünnungsmittel nimmt. Zeit für den Arzt, im persönlichen Gespräch zu klären, ob die Gefahr des Nasenblutens bei der Testabnahme nicht zu groß sei. Der Test kann schließlich stattfinden.

Um 17 Uhr fällt die letzte Klappe des ersten Drehtages. Die Kulissen am Set bleiben für heute und morgen aufgebaut. Eine erste Bilanz des Massentests in der Landeshauptstadt: Am Nachmittag sind von 12.000 Tests gerade einmal 29 positiv – und das Coronavirus damit höchstens als Nebendarsteller in Erscheinung getreten – zumindest am Auftakt-Tag.

Source –tt.com

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Feuer vernichtete bereits die Hälfte von Fraser Island

Canberra – Auf der berühmten Touristeninsel Fraser Island im australischen Bundesstaat Queensland kämpfen Einsatzkräfte gegen ein massives Buschfeuer. Der Brand schwelt bereits seit sechs Wochen und ist immer noch nicht unter Kontrolle, wie die Behörden mitteilten.

Die Hälfte der größten Sandinsel der Welt, die seit 1992 zum Weltnaturerbe der Unesco gehört, ist den Angaben zufolge bereits zerstört: 80.000 Hektar seien den Flammen schon zum Opfer gefallen. Allein am Mittwoch wurden 345.000 Liter Wasser abgeworfen, wie die örtliche Feuerwehr auf Twitter mitteilte.

Anhaltende Hitzewelle an Australiens Ostküste

In dieser Woche sei das Feuer wegen einer anhaltenden Hitzewelle an Australiens Ostküste noch einmal größer und stärker geworden. Touristen wurden angewiesen, nicht auf die Insel zu fahren. Fraser Island sei auf der ganzen Welt beliebt, “was es so schmerzhaft macht anzusehen, wie die Insel brennt”, sagte Queenslands Ministerpräsidentin Annastacia Palaszczuk. Der Buschbrand soll durch ein illegales Lagerfeuer am 14. Oktober ausgelöst worden sein.

Mit einer Länge von 122 Kilometern ist Fraser Island die größte Sandinsel der Erde. Es gibt zahlreiche Aussichtspunkte, Badestrände und Süßwasserseen, was die Insel vor allem bei Campern beliebt macht. Neben Buschland und Mangrovensümpfen wächst auf dem Sand auch ein tropischer Regenwald. Dieser ist den Behörden zufolge aber bisher nicht von dem Feuer betroffen. (APA/dpa)

 

Source –tt.com

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Komplett weißer Pinguin auf Galapagos-Inseln entdeckt

Quito – Auf den Galapagos-Inseln ist ein seltener, komplett weißer Pinguin entdeckt worden. Das Tier könnte einen genetischen Defekt haben, teilte der Galapagos-Nationalpark am Donnerstag mit. Der infrage kommende Gendefekt, bekannt als Leukismus, verursacht einen “teilweisen Verlust der Pigmentierung im Gefieder, während die Augenfarbe im Gegensatz zu Albinos normal bleibt”. Der Galapagos-Pinguin wurde demnach vor einer Woche auf der Insel Isabela gesichtet.

Nach Angaben des Nationalparks wurden auf den Galapagos-Inseln bereits Fälle von Albinismus oder Leukismus bei Haien, Eidechsen, Hummern und Finken festgestellt, aber noch nie bei einem Galapagos-Pinguin. Die Galapagos-Pinguine werden nur bis zu 35 Zentimeter groß und gehören damit zu den kleinsten Vertretern ihrer Art. Zudem sind sie die einzige Pinguin-Art, die am Äquator lebt.

Die Galapagos-Inseln gehören seit 1979 zum Unesco-Weltnaturerbe. Die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt der Inselgruppe inspirierte den britischen Forscher Charles Darwin zur Entwicklung seiner Evolutionstheorie. Die geschützte Inselgruppe befindet sich etwa 1.000 Kilometer vor der Küste Ecuadors. Ihren Namen verdankt sie den einheimischen Galapagos-Riesenschildkröten. (APA/AFP)

Source –tt.com

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Pikante Enthüllung vor Gericht: Meghan lieferte private Infos an Autoren

Zwei Autoren schreiben eine Biografie über Prinz Harry und Herzogin Meghan. Die soll ihnen dafür über Umwege sogar private Informationen zugeschustert haben. Das gibt sie jetzt vor Gericht zu. Eine Enthüllung, die ihre Klage gegen die britische Boulevardpresse gefährden könnte.

Los Angeles – Herzogin Meghan hat offenbar zugegeben, dass sie den Autoren von „Finding Freedom”, der Biografie über sie und ihren Ehemann Prinz Harry, private Informationen zugespielt hat. Das geht aus Gerichtsdokumenten hervor, die unter anderem der Daily Mail vorliegen. Die Dokumente sind Teil des Prozesses, den die Herzogin gegen die britische Zeitung Mail on Sunday und deren Verlag Associated Newspapers führt.

Demnach sei die 39-Jährige darüber besorgt gewesen, dass die Darstellung ihres Vaters Thomas Markle, die Herzogin habe jeglichen Kontakt zum ihm abgebrochen, ihren Weg in das Buch gefunden hätte. Deshalb habe sie einer dritten Person erlaubt, die von den Autoren Omid Scobie und Carolyn Durand bereits kontaktiert worden sei, ihre Seite der Geschichte zu erzählen, um dadurch “jede weitere falsche Darstellung zu unterbinden”.

Die Herzogin besteht allerdings darauf, dass sie nie im direkten Kontakt zu den Autoren gestanden habe und sie nicht wisse, ob die königliche Pressestelle in ihrem Namen Informationen bereitgestellt habe. Dennoch ist das ein pikantes Detail: Bislang hatten die Anwälte der Herzogin jegliche Zusammenarbeit bestritten.

Biografie für Verteidigung zugelassen

Der Anlass für den Prozess gegen die Mail on Sunday ist die Veröffentlichung eines handschriftlichen Briefes von Herzogin Meghan an ihren Vater Thomas aus dem Jahr 2018, der von dem Blatt abgedruckt worden war. Die Herzogin sieht darin einen Missbrauch privater Informationen und sich selbst in ihren Persönlichkeits- und Datenschutzrechten verletzt.

Die Gegenseite hingegen will mit „Finding Freedom” zeigen, dass die Herzogin mit den Autoren des am 11. August erschienenen Buches zusammengearbeitet hat, um ihre Version bestimmter Ereignisse darzustellen – die Verteidigung ihrer Persönlichkeitsrechte wird damit angezweifelt. Das Gericht folgte Ende September zunächst dieser Argumentation und ließ die Biografie für die Verteidigung des Verlages zu.

Zuletzt war Meghans Bitte stattgegeben worden, den Prozess um mehrere Monate in den Herbst 2021 zu verschieben. Die Gründe der Terminverschiebung seien „vertraulich”, hieß es. Ein genaues Datum für den Prozessauftakt im Herbst ist nicht bekannt. Ursprünglich hätten die Anhörungen am 11. Jänner in London beginnen sollen. Die Herzogin, die mit Harry und dem einjährigen Sohn Archie im Frühjahr nach Kalifornien gezogen ist, hätte womöglich als Zeugin aussagen müssen

Source –tt.com

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Prinz William tröstete Harry nach Fehlgeburt

London – Schicksal verbindet: Das soll auch bei den englischen Royals so sein. Durch die Fehlgeburt von Meghan im Juli im neuen US-Wohnsitz Santa Barbara in Kalifornien haben sich laut der Zeitung Mirror Prinz Harry und sein Bruder William wieder angenähert. In seiner großen Trauer soll sich Prinz Harry sofort an seinen älteren Bruder und seinen Vater Prinz Charles gewandt und um Unterstützung gebeten haben.

Und auch wenn sich Meghan und ihr Mann Prinz Harr­y gegen das Leben als Royals in England entschieden haben, seien die beiden sofort für ihn da gewesen, heißt es in dem Bericht weiter.

Das zuletzt angespannte Verhältnis der beiden Brüder soll durch diese absolute Ausnahmesituation wieder enger geworden sein. Zurückliegende Diskrepanzen hätten sich dadurch sofort in Luft aufgelöst, schreibt der Mirror. (TT)

Source –tt.com

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